Parookaville – ZeddsHomecoming

Mit seinem letzten Announcement wurde das Parookaville Line-up nicht nur komplettiert, es hat auch noch mal für ein paar Überraschungen gesorgt. Neben KSHMR und eher unerwarteten Acts wie T.H.A.B. (aka Cluseo & Paris Aladag) sowie Special Guest-DJ Philipp Poisel, wurde mit Zedd der letzte Headliner bekanntgegeben. 

Erfreuliche Nachrichten, zumal Zedd, der auf den bürgerlichen Namen Anton Zaslavski hört, sich seit geraumer Zeit nicht mehr auf deutschem Festivalboden hat blicken lassen. Den 28-jährigen Produzenten aus Kaiserslautern hat es mittlerweile nach Amerika verschlagen, wo er auf den größten Festivals wie dem Lollapalooza in Chicago oder EDC in Las Vegas auflegt.  

Doch seit seinen Anfängen hat sich nicht nur geografisch einiges bei dem Deutsch-Russen getan, auch musikalisch kann Zedd auf eine immer länger werdende Reihe an namenhaften Kollaborationen und Hits zurückblicken. Und da sein Auftritt in Weeze uns noch ein wenig zu lange hin ist und wir uns (und vor allem euch) die Wartezeit etwas verkürzen wollen, haben wir uns hier noch einmal seine musikalischen Highlights vorgenommen.

Clarity (2012) 

Am 2. Okotober 2012 veröffentlichte Zedd sein erstes Studioalbum Clarity, das zwar prompt in die US-Albumcharts einstieg, sich dort aber nur eine Woche halten konnte. Auch die erste Singleauskopplung „Shave It Up“ konnte nicht wirklich für Aufsehen sorgen, das sollte sich aber mit „Clarity“ ändern. Der Track mit den Vocals von Foxes wurde in UK und den USA zum Hit und 2014 wurde dem ganzen mit dem Grammy Award als bester Dance-Track noch die Krone aufsetzt. Ein Jahr später knöpfte Zedd sich den Song noch einmal vor und produzierte eine weitere Version mit der dänischen Sängerin Medina. 

Stay (2013) 

An die Zusammenarbeit mit talentierten jungen Musikerinnen, die seinen Tracks ihre Stimme leihen, knüpfte Zedd weiter an. Für „Stay“ holte er sich die kanadische Pop-Sängerin Alessia Cara ins Studio: „Alessia und ich trafen uns während den Proben zu den Halo-Awards, bei denen Alessia, Daya und ich zusammen auftraten. Ich liebte ihre Musik schon vorher, aber ich realisierte erst, dass sie ein unglaubliches Talent ist, als wir zusammen mit den Proben begannen. Also fragte ich sie, ob sie Interesse hätte, mit mir Musik zu machen.“ – und zack, schon war einer weiterer Hit aus Zedds Feder geboren. 

I Want You To Know (2015) 

Für die Lyrics von „I Want You To Know“ setzte sich Zedd unter anderem zusammen mit Selena Gomez und One Republic-Frontmann Ryan Tedder an einen Tisch. Die Aufnahmen hierzu entstanden Ende 2014, kurz nachdem sich Gomez und Zedd das erste Mal begegneten – ganz zufällig scheinbar, da sich ihre beiden Studios nur einen Katzensprung voneinander entfernt befinden. „Wir nahmen ihre Vocals auf und ich liebte es auf Anhieb, ich habe den Song nie einer anderen Sängerin gegeben“, so Zedd. Dass er sich nicht nur in Gomez‘ Stimme verliebte, dürfte an dieser Stelle wohl kein Geheimnis sein. 

Beautiful Now (2015) 

„Beautiful Now“ erschien als dritte Singleauskopplung aus Zedds zweiten Albums True Colors. Jon Bellion singt darin Zedds Lyrics von einer kurz-andauernden Liebesromanze mit dem Bewusstsein, dass sie nicht ewig halten wird. Welch Zufall, da es an der Sängerin-verliebt-sich-in-Produzten-Front kriselte und damit wohl gefundenes Fressen für Klatschmedien war, die natürlich direkt einen Zusammenhang zwischen dem Beziehungsstatus von Zedd und Selena Gomez vermuteten. 

The Middle (2018) 

„The Middle“ erschien Anfang des Jahres und ließ Fans auf ein neues Album hoffen – leider herrscht was das angeht bislang Funkstille. Nichtsdestotrotz: „The Middle“ ist ein mehr wie guter Zeitvertreib und bereits die vierte Single in Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Elektro-Duo Grey. Das erste Mal kamen sie 2016 für den Track „Candyman“ zusammen ins Studio. Zudem war dieses Mal die amerikanische Country Sängerin Maren Morris mit von der Partie.

 

© Rueben Wu

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