Was bleibt, ist die Musik. EinAbschied.

Schlechte Nachrichten kommen immer zum falschen Zeitpunkt und schlagen immer ein wie ein Blitz. Vor allem, wenn sie uns unter so tragischen Umständen erreichen, wie im Fall von Keith Flint, Mitgründer und Frontmann, des weltweit gefeierten Drum ‘n‘ Bass Acts „The Prodigy“.

Am Morgen des 04.03.2019 wurde Flint tot in seinem Zuhause im englischen Great Dunmow, Essex aufgefunden. Bandkollege Liam Howlett bestätigte den Tod via Instagram und nannte Selbstmord als Todesursache: „The news is true, I can’t believe I’m saying this but our brother Keith took his own life over the weekend, I’m shell shocked, fuckin angry, confused and heart broken ….. r.i.p brother Liam #theprodigy

The Prodigy formten sich, nachdem sich die Bandmitglieder in der Rave-Szene der späten 80er Jahre kennengelernt und beschlossen hatten, musikalisch gemeinsame Sache zu machen. Flint war dabei zunächst nur als Tänzer angedacht, was aber folgte, ist eine Erfolgsgeschichte, wie es sie kaum ein zweites Mal gibt und zu der Flint maßgeblich beigetragen hat. Mit seinem Wechsel ans Mikrofon und den Single-Auskopplungen „Firestarter“ und „Breathe“ aus dem legendären Album „The fat of the land“ gelang es The Prodigy nicht nur, erstmals auf Platz 1 der UK-Charts zu landen, sondern zum Aushängeschild eines ganzen Genres sowie einer ganzen musikalischen Ära zu werden.

Umso härter trifft uns die Nachricht von Flints Ableben, das nach Gerüchten um seine gesundheitliche Verfassung und dem exzessiven, auch auf Konzerten oft sehr unverhohlenen Drogenkonsum der Band wie eine logische und deshalb umso traurigere Konsequenz wirkt.

Im Gedenken an Keith Flint und in Gedanken bei seinen Freunden, Verwandten und Fans verabschieden wir uns heute von einem wahren Pionier der Rave-Kultur, ohne den The Prodigy wohl nie das geworden wäre, was es heute ist.

R.I.P. Keith Flint

 

 

 

 

 

 

 

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