Music Monday #005 – TimeWarp Top 5

Freunde, Ihr habt es fast geschafft! Die Time Warp klopft schon an die Tür und zelebriert am kommenden Wochenende den Beginn der Festivalsaison 2018, wer braucht da schon den Frühling? Dabei gilt die Time Warp nicht umsonst als das vielleicht beste Techno-Festival der Welt und präsentiert seit 1994 die internationale Artist-Avantgarde der elektronischen Musik. Dank einer perfekten Inszenierung von Musik in Licht und Raum vermittelt die Time Warp ein intensives Dance-Erlebnis und ist ein Pflichttermin der elektronischen Musik-Szene. Und da Vorfreude bekanntermaßen die schönste Freude ist, begießen wir den heutigen #musicmonday direkt mit einer XXL-Ausgabe, präsentieren Euch das Line-Up mit unseren Lieblingstracks und stellen Euch zudem fünf Künstler vor, die Ihr auf keinen Fall verpassen solltet. Warum? Lest selbst!

Laurent Garnier

Dancemusic-Pionier, Verdienstordenträger, lebende Legende … Auch wenn diese Wortgruppe so ausgelutscht ist wie „Was ist das für 1 … ?“-Sprüche, braucht Laurent Garnier einfach keine Einleitung mehr. Jeder, der sich schon mal zwei Minuten mit elektronischer Musik auseinandergesetzt hat weiß, dass die Stunde geschlagen hat, wenn sich Laurent Garnier für sein berühmtes Closing Set an die Decks begibt. Freut Euch auf vier Stunden Techno der Extra-, Extra-, Extra-, Extraklasse, während im Atrium um Euch herum die Sonne aufgeht. Und spätestens wenn mit „Astral Dreams“ und „Crispy Bacon“ die Ravehymnen schlechthin durch die Boxen hallen wisst Ihr, dass dieser Moment für die Ewigkeit ist.

Maceo Plex

Obwohl in Flower Mound, Texas über 50’000 Menschen leben, dürfte bis ca. 2002 ausserhalb von Texas niemand von der Stadt Notiz genommen haben. Dann aber erschien Maetriks erstes Album “Quality Exertion” und Flower Mound war plötzlich eine Stecknadel auf dem elektronischen Globus – der Beginn einer Weltkarriere. Um zum Alias Maceo Plex zu finden bedurfte es aber erst einen Umzug nach Spanien, wo Eric Estornel 2011 sein Meisterwerk “Life Index” eingespielt hat. Heute kann es sich Maceo Plex gar leisten so wichtige Werke wie Steve Reichs “Music For 18 Musicians” zu remixen – ein Hinweis auf das beeindruckende Renommee über das dieser Artist mittlerweile verfügt. Übertroffen wird dieses nur noch durch sein berühmtes Set aus dem Boiler Room, einer Messe was Trackauswahl und Kontinuität anbelangt. Einmal zu Maceo Plex tanzen sollte schon alleine deswegen auf jeder Time Warp Bucket-List stehen!

Nastia

Als einer der bekanntesten osteuropäischen House & Techno Exportschlagern ist Nastia zweifelsohne auf dem Vormarsch. Das Auflegen ist für die Ukrainerin Beruf und Sucht zugleich und ohne eigene Produktionen ist wichtigste Stilmittel in ihrer Kunst. Die letzten drei Jahre waren sicher auf aufregendsten in ihrem Leben, begeistert sie seitdem mit ihrer kompromisslosen Techno-Abfahrt und reduzierter Ghetto-Funk-Attitüde auf der ganzen Welt. Wollt Ihr also mal richtig loslassen und die Musik jede Bewegung und Emotion bestimmen lassen, dann solltet Ihr Euch zu Nastias Set direkt mal einen Platz in der ersten Reihe organisieren … oder alternativ direkt vor den Boxen. 

Nina Kraviz

Nina Kraviz ist eine versierte Expertin wenn es um Techno geht und eine weltweite Botschafterin des Techno, House und Acid. Sie tourt über die namhaftesten Festivals und durch die intimsten Clubs auf der ganzen Welt, betreibt seit einiger Zeit ihre eigenen Labels und hat sich ebenfalls in den renommierten Mix-Serien von sowohl DJ Kicks als auch bei Fabric verewigt. Ihr Feld umfasst dabei nicht nur Techno, sondern bezieht auch House und ein starkes Acid-Feeling mit ein, kann auch mal trippy ausfallen und reicht bis hin zu Ambient und Experimental. Egal ob sie in einem der führenden Clubs in London auflegt, als Headliner auf Ibiza unterwegs ist oder auf der Time Warp spielt – man kann sich jedes Mal auf eine Überraschung gefasst machen. Dieses Jahr übrigens umso mehr, denn Nina hat erstmals die Ehre das Closing Set vom Stapel lassen zu dürfen!

Sven Väth

Es herrscht eine mystische Ruhe auf dem Dancefloor, Lichter und Visuals verdunkelt, die Crowd in einem tranceartigen Schweigen. Pünktlich zur ersten Kick-Drum betritt eine dunkle Silhouette die Bühne und plötzlich verwandelt sich die Time Warp in ein buntes Lichtermeer. Die Hände werden zur Decke gestreckt, die Lichter geben alles, die Menge tobt und plötzlich steht Sven Väth an den Reglern. Auch nach mehr als 30 Jahren an den Decks hat er Frankfurter keinen Zentimeter seiner Faszination verloren und bittet Generation Y bis Generation Z zum kollektiven Tanz. Sven Väth ist ein Naturereignis, welches jeder Fan elektronischer Musik gesehen haben muss. Was bietet sich da besser an, als die Time Warp?

© Time Warp/Felix Hohagen

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