antiMARTERIA – Dasintensivste und emotionalsteProjekt seines Lebens

Vor ein paar Tagen feierte Marteria’s Film „antiMARTERIA“ Premiere im Kino International in Berlin. Die Erfolgsgeschichte des Rappers ist wahrscheinlich ein Paradebeispiel für ‚Dream Big’.

Marteria, mit bürgerlichem Namen Marten Laciny, wird am 4. Dezember 1982 in Rostock geboren. Als begabter Jungspund kickt er für die Jugend des FC Hansa Rostock. 1999 wird er von einem Modelscout aus den USA entdeckt, hängt seine Fußballkarriere an den Nagel und geht erstmal nach New York. Es hagelt internationale Aufträge und er arbeitet unter anderem für Diesel und Hugo Boss. Doch über all die Jahre entwickelt sich nebenher noch eine weitere Leidenschaft: Rap. Angesteckt wird er von seinem älteren Bruder, der schon früh Alben von Hip Hop-Legenden wie Public Enemy und Run DMC sammelt. 2003 zieht Marten nach Berlin, wo er den Grundstein für seine Karriere legt. Er absolviert eine Schauspielausbildung und ist als Teil der Underdog Cru live auf dem größten Hip Hop Festival Europa’s auf der Bühne zu sehen, dem splash!. Marteria macht sich fortan einen Namen in der Szene und begleitete schon 2007 Jan Delay als Support auf Tour. Er kooperiert mit Koryphäen der deutschen Musikszene wie Casper, Peter Fox oder Miss Platnum für seine Alben und ist Dank Meisterwerken wie ‚Lila Wolken’, ‚Kids’ und ‚OMG!’ in aller Munde und Ohr.

Heute ist Marteria a.k.a. Marsimoto gar nicht mehr von den großen Bühnen wegzudenken. Gerade erschien sein mittlerweile siebtes Soloalbum „Roswell“, das den zweiten Platz der deutschen Albumcharts schaffte – getoppt natürlich nur von Helene Fischer … . Diese Woche kam dann endlich auch der eng mit dem Album verknüpfte Film antiMARTERIA. Im Netz spricht jeder über den Film – Wieso? Das verraten wir jetzt!

Es startete alles mit einem fragwürdigen Instagram-Post und endet nun in einem ganzen Film. Als sich der Rapper Ende vergangenen Jahres in Südafrika zeigt, werden erste Spekulationen groß. Wird es ein neues Album geben? Ein neues Musikvideo? Neben dem frisch veröffentlichten Album überraschte er seine Fans vor kurzem zusätzlich mit der Ankündigung des Films.

antiMATERIA ist ein knapp 60-minütiger Blick in den Kopf des Rapper’s, die die perfekte Bebilderung des Albums Roswell darstellt. Man könnte es auch als modernes Märchen betiteln, Fragmente und kurze fiktive Momentaufnahmen – die am Ende das große Ganze darstellen. Ein bisschen Wirr und ein bisschen Warr. Es wird alles abgespeist, Drogen, Kostbarkeiten, Aliens, Angeln und Raumschiffe sowie natürlich auch ein bisschen Hansa Rostock. Ein Mosaik aus vielen Bildern und Eindrücken, die zwar Antworten geben, jedoch auch Fragen stellen. „Anfangs wussten wir gar nicht was es werden soll“, steht im Pressetext zum Film. Ein Gefühl, dass auch am Ende nicht verschwindet. Selbst als der Abspann die Leinwand flimmert. Der Film erinnert an eine Art langes Musikvideo mit jeder Menge Selbstfindung und zieht einen auf jeden Fall in seinen Bann – ein bisschen so als würde man durch ein Kaleidoskop schauen.

Wer selbst in die Tiefen Marteria’s Kopf Einsicht haben will, der kann sich den Film jetzt anschauen:

 

Natürlich sollte man Marteria und sein alter Ego Marsimoto auch auf den Bühnen nicht verpassen: neben ein paar Festivalauftritten – u.a. beim von uns präsentierten Lollapalooza Berlin im September – geht der Rostocker im Herbst auch auf große Tour.

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